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Industrial reorganisation in France: changing relationships between large and small firms

1st Person: Hancké, Bob
Type of Publication: Paper
Language: English
Published: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) 1996
Series: WZB Discussion Paper
Keywords: Großunternehmen
Lieferant
Industriesoziologie
Glaubwürdigkeit
Frankreich
Sociology of work
France
Online: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/44093/1/198781717.pdf
Description: Vertreter einer einflußreichen Argumentationsrichtung in der neueren Forschungüber die industrielle Reorganisation in modernen Industriegesellschaften sehen imAufbau zwischenbetrieblicher Vertrauensstrukturen und im relational contracting mögliche Wege, die betriebliche Organisation an die vom Markt geforderte Flexibilität anzupassen (Sabel, Gambetta). Über die zwischenbetrieblichen Beziehungen in Frankreich besteht traditionell die Vorstellung, daß es für große Unternehmen und ihre Zulieferer sehr schwer ist, auf Vertrauen basierende Netzwerke aufzubauen. Unterdessen ist das Verhältnis jedochvon Sub-Contracting geprägt: Die großen Unternehmen geben spezifizierteInformationen über die von ihnen geforderten Leistungen, welche die Subunternehmer detailgetreu auszuführen haben. Berichte und Veröffentlichungender letzten Jahre deuten darauf hin, daß sich das distanzierte Verhältnis der großenUnternehmen und ihrer Zulieferer zunehmend in eine Vertrauens-beziehungwandelt. Dieser Arbeit liegt die These zugrunde, daß die Beziehungen zwischen Zulieferern und großen Unternehmen zwar gewaltige Veränderungen erfahren, daß die Kategorie Vertrauen allerdings das Wesen dieser Veränderungen nichthinreichend erfassen kann. Die großen Unternehmen haben Macht und Einfluß aufdem Markt und politische Ressourcen auf ihrer Seite, was sie in eine starke Position gegenüber ihren Zulieferern versetzt. Bei diesem nach wie vor asymmetrischen Kräfteverhältnis bleiben die großen Unternehmen nach wie vor die stärkeren Partner.An influential position in the contemporary study of industrial reorganisationdiscusses the construction of inter-firm trust or relational contracting as ways toadjust the organisation of firms to the flexibility required by the market. Theconventional picture of the relation between large firms in France and small firmswho supply them, suggests that it is very hard for them to construct such trust-basednetworks. Instead, it is one of atomised sub-contracting: the large firm gives verydetailed specifications for the job that needs to be done, and the subcontractorexecutes. In recent years, however, several accounts have suggested that this arms-length relationship between larger firms and suppliers is changing.The argument of this paper is that, while the relationships between suppliers andlarge firms are indeed undergoing tremendous changes, the category of trust doesnot appear to capture the nature of these changes very well. The combined use oftheir market power and the political resources that large firms have at their disposal,allow them to remain the stronger partner in what always was an asymmetric powerrelationship. The argument is supported by detailed discussions of just-in-timedelivery, quality issues and the role of the large firms in organizing small firm finance.

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