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Warum nicht fifty-fifty? Betriebliche Rahmenbedingungen der Aufteilung von Erwerbs- und Fürsorgearbeit in Paarfamilien

1st Person: Bernhardt, Janine
Additional Persons: Hipp, Lena; Allmendinger, Jutta
Type of Publication: Paper
Language: German
Published: Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) 2016
Series: WZB Discussion Paper
Online: https://www.econstor.eu/bitstream/10419/147291/1/871501791.pdf
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Hipp, Lena
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Hipp, Lena
Allmendinger, Jutta
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Wie kann Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelingen - und zwar sowohl bei Frau-en als auch bei Männern? Ziel des Forschungsprojektes "Betriebliche Gelingensbedin-gungen einer partnerschaftlichen Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit" war es herauszufinden, unter welchen Bedingungen sich Väter und Mütter Erwerbs- und Familienarbeit ausgewogen aufteilen. Unsere Auswertungen qualitativer und quanti-tativer Daten aus dem Jahr 2015 zeigen, dass sich in Deutschland Eltern kleiner Kin-der - insbesondere Väter - eine egalitärere Aufteilung von Erwerbsarbeits- und Elternzeiten wünschen und die Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeit immer wieder neu überdenken und an veränderte Situationen anpassen möchten. Finanzielle Möglichkeiten und betriebliche Rahmenbedingungen beschränken jedoch oftmals die Umsetzung dieser Wünsche. Eine egalitäre Aufteilung von Familien- und Erwerbsarbeitszeiten ist dann eher möglich, wenn Eltern in Betrieben arbeiten, die Familienfreundlichkeit mit Gleichstellungszielen verbinden. Derzeit arbeitet rund ein Fünftel der Eltern kleiner Kinder in Deutschland in solchen Betrieben. Gute Vereinbarkeit lohnt sich auch aus unternehmerischer Sicht, denn sie geht seltener mit Zeitkonflikten, dafür mit höherer betrieblicher Verbundenheit und weniger Kündigungsabsichten einher.
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2019-07-18T02:50:14.021Z
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