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Kooperation oder Konfrontation? Der Aufstieg Chinas in der globalen politischen Ökonomie

Welche Folgen zeitigt der rasante Aufstieg Chinas? Im Anschluss an Erkenntnisse der Chinaforschung und politökonomischer Ansätze wird die Volksrepublik China als eine Variante der nachholenden (staats-)kapitalistischen Entwicklung analysiert, die an einer wirtschaftlichen und geopolitischen... Full description

1st Person: ten Brink, Tobias
Type of Publication: Paper
Published: 2011
Series: MPIfG Working Paper ; Vol. 11/7
Online: Full text open access
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100 1 |a ten Brink, Tobias  |u Institutioneller Wandel im gegenwärtigen Kapitalismus, MPI for the Study of Societies, Max Planck Society  |0 (eterms:CONE)/persons/resource/persons41306  |4 aut 
245 1 0 |a Kooperation oder Konfrontation? Der Aufstieg Chinas in der globalen politischen Ökonomie  |h [Online] 
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300 |a IV, 25 p. 
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505 8 |a 1 Einleitung; 2 Nachholende (staats-)kapitalistische Entwicklung; Chinas Aufstieg: Außenpolitische Flankierungen; 3 Die Einbettung des chinesischen Kapitalismus in ein fragiles Weltsystem; Von der „Werkbank der Welt“ zum ernst zu nehmenden Konkurrenten; Währungsdispute; Die VR China in der ostasiatischen Regionalisierung; Strukturelle Instabilität: China, Japan und die USA; 4 Fazit; Literatur 
506 0 |f Unrestricted online access  |2 star 
520 3 |a Welche Folgen zeitigt der rasante Aufstieg Chinas? Im Anschluss an Erkenntnisse der Chinaforschung und politökonomischer Ansätze wird die Volksrepublik China als eine Variante der nachholenden (staats-)kapitalistischen Entwicklung analysiert, die an einer wirtschaftlichen und geopolitischen Aufwertung interessiert ist. Dabei verkörpert die inter- und transnationale Einbettung des neuen chinesischen Kapitalismus in ein instabiles Weltsystem trotz des Bemühens der Staatsführung um eine „verantwortungsvolle“ Großmachtpolitik einen spannungsreichen Prozess. Zwar bleibt die chinesische Volkswirtschaft abhängig von den „alten“ Zentren des globalen Kapitalismus. Daraus folgt jedoch nicht umstandslos eine reibungslose Zusammenarbeit. Im Gegenteil weisen aktuelle Währungsdispute mit den USA im Zuge des globalen Wirtschaftseinbruchs auf politisch vermittelte Standortkonflikte hin. Perspektiven einer konfliktarmen Integration Chinas müssen daher relativiert werden – wie zusätzlich die Führungsrolle des Landes im ostasiatischen Regionalisierungsprozess illustriert –, ohne voreilige Schlussfolgerungen hinsichtlich militärischer Zusammenstöße und eines Übergangs zu einer neuen globalen chinesischen Hegemonie zu übernehmen. Abgezielt wird darauf, die Vorteile einer politökonomischen Betrachtungsweise bei der Beantwortung einer Frage herauszustellen, die üblicherweise in einer Perspektive der Internationalen Beziehungen, das heißt fokussiert auf zwischenstaatliche Beziehungen, behandelt wird. What has been the impact of China’s rapid rise? Referring to findings of current research on China as well as theories of political economy, this paper analyzes the People’s Republic of China as a variety of a (state-led) capitalist catch-up development process that is focused on economic and geopolitical upgrading. Despite efforts by China’s political leadership to act as a “responsible” superpower, the international and transnational embedding of the new Chinese capitalism is fraught with tension. The Chinese economy remains dependent on the “old” centers of global capitalism, but this has not paved the way for smooth cooperation. On the contrary, the latest currency disputes between China and the US during the global economic slump are indicative of politically charged conflicts between the world’s relevant economic regions. Thus, the prospect of China being integrated harmoniously seems to be overly optimistic – as is also demonstrated by China’s efforts to play a leading role in the East Asian regionalization process. At the same time, one has to be careful not to draw (the wrong) conclusions about the inevitability of military conflict and a transition towards a new global Chinese hegemony. The paper aims to highlight the advantages of a political economy approach in answering a question that has primarily been addressed from International Relations perspectives, i.e. focused on relations between states. 
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