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Wie werden Interessen von moralischen Argumenten beeinflusst? Eine empirische Untersuchung, wie moralische Argumente die Formulierung und Durchsetzung wirtschaftlicher Interessen in Diskussionen um Produktionsverlagerung beeinflussen

1st Person: Schröder, Martin Georg
Type of Publication: Thesis
Thesis note: PhD Dissertation
Published: Köln Universität zu Köln 2009
Online: Internal link
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Table of Contents:
  • 1 DER KAPITALISMUS ALS MORALISCHE ÖKONOMIE?; 1.1 DAS PROBLEM AUS SICHT DER WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN: MORAL ALS UNVERSTANDENE CHARAKTEREIGENSCHAFT; 1.2 DAS PROBLEM AUS SICHT DER SOZIOLOGIE: MORAL ALS UNVERSTANDENER SOZIALER EINFLUSS; 1.2.1 Durkheim: Was ist Moral? Wie beeinflusst sie wirtschaftliche Entscheidungen?; 1.2.2 Zelizer: Die Interaktion von Moral und Interessen; 1.2.3 Titmuss / Healy: Moral als sozialer Einfluss; 1.3 DAS PROBLEM AUS SICHT DER POLITISCHEN ÖKONOMIE: DER UNVERSTANDENE EINFLUSS MORALISCHER ARGUMENTE AUF; VERLAGERUNGSENTSCHEIDUNGEN.; 1.4 DAS FELD: INTERESSEN, INSTITUTIONELLE MACHTRESSOURCEN UND MORALISCHE BEDENKEN BEI PRODUKTIONSVERLAGERUNGEN; 1.5 FORSCHUNGSDESIGN; 2 FALLSTUDIE MÜLLER: UNTER UNGEWISSHEIT FÜHRT MORALISCHER EINFLUSS ZUR NEUBERECHNUNG WIRTSCHAFTLICHER STRATEGIEN; 2.1 MÜLLERS WIRTSCHAFTLICHE SITUATION, GESCHÄFTSLEITUNG, BETRIEBSRAT UND GEWERKSCHAFT; 2.2 MORALISCHE ARGUMENTE IM KONFLIKTVERLAUF; 2.2.1 Erste Phase: Gewerkschaftsantwort auf Forderungen als Gegenappel an Verantwortung; 2.2.2 Zweite Phase: Hohe Gewinne werden als unmoralisch gesehen; 2.2.3 Dritte Phase: Entgegenkommen als Einigung auf gemeinsame Werte; 2.3 BEDEUTUNG MORALISCHER ARGUMENTE FÜR DIE DEFINITION UND VERFOLGUNG WIRTSCHAFTLICHER INTERESSEN; 2.3.1 Bedeutung moralischer Appelle an die Geschäftsleitung; 2.3.2 Bedeutung moralischer Argumente als Machtressource; 3 FALLSTUDIE STECHE: MORALISCH WIRKENDES HANDELN ERMÖGLICHT INTERESSENVERFOLGUNG; 3.1 STECHES WIRTSCHAFTLICHE SITUATION, GESCHÄFTSLEITUNG, BETRIEBSRAT UND GEWERKSCHAFT; 3.2 MORALISCHE ARGUMENTE IM KONFLIKTVERLAUF; 3.2.1 Erste Phase: Moralische Argumente sind bei geteilter Krisenwahrnehmung bedeutungslos; 3.2.2 Zweite Phase: Moralische Bedenken überwiegen wirtschaftliche Einsicht; 3.2.3 Dritte Phase: Moralische Behandlung bringt Zugeständnisse; 3.3 BEDEUTUNG MORALISCHER ARGUMENTE FÜR DIE DEFINITION UND VERFOLGUNG WIRTSCHAFTLICHER INTERESSEN; 3.3.1 Bedeutung moralischer Appelle an die Geschäftsleitung; 3.3.2 Bedeutung moralischer Argumente als Machtressource; 4 DIE FALLSTUDIEN WOLDER UND TEHNWOLDER: MORALISCHE ARGUMENTE FÜHREN ZU UNTERSCHIEDLICHEN UNTERNEHMENSSTRATEGIEN; 4.1 WOLDERS WIRTSCHAFTLICHE SITUATION, GESCHÄFTSLEITUNG, BETRIEBSRAT UND GEWERKSCHAFT; 4.2 MORALISCHE ARGUMENTE BEI WOLDER; 4.2.1 Erste Phase: Kündigungen werden bei hoher Rendite als unmoralisch gesehen; 4.2.2 Zweite Phase: Appell, dass bei hohem Gewinn Produktionsverlagerung verantwortungslos ist; 4.2.3 Dritte Phase: Das Versagen moralischer Appelle: Ein Werk wird geschlossen; 4.2.4 Vierte Phase: Moralische Diskreditierung beeinflusst Absatz; 4.2.5 Fünfte Phase: Gewinnmaximierung gilt als unmoralisch; 4.3 TEHNWOLDERS WIRTSCHAFTLICHE SITUATION, GESCHÄFTSLEITUNG, BETRIEBSRAT UND GEWERKSCHAFT; 4.4 MORALISCHE ARGUMENTE BEI TEHNWOLDER; 4.4.1 Erste Phase: Appell an soziale Verantwortung beeinflusst Interessenverfolgung; 4.4.2 Zweite Phase: Moralische Abgrenzung von Wolder; 4.4.3 Dritte Phase: Moralische Beteuerungen begrenzen Interessenverfolgung; 4.5 DIE UNTERSCHIEDLICHE BEDEUTUNG MORALISCHER ARGUMENTE FÜR DIE FORMULIERUNG UND DURCHSETZUNG WIRTSCHAFTLICHER INTERESSEN; 4.5.1 Warum moralische Appelle bei Tehnwolder wirkten und bei Wolder versagten; 4.5.2 Warum moralische Argumente bei Wolder eine Konfliktressource wurden und bei Tehnwolder nicht; 5 DIE FALLSTUDIEN FERNLICH UND KUHLE: DER UNTERSCHIED ZWISCHEN TRADITIONELLER UND KAPITALISTISCHER WIRTSCHAFTSETHIK.; 5.1 FERNLICHS WIRTSCHAFTLICHE SITUATION, GESCHÄFTSLEITUNG, BETRIEBSRAT UND GEWERKSCHAFT; 5.2 MORALISCHE ARGUMENTE BEI FERNLICH; 5.2.1 Erste Phase: Wiederholte Forderungen zerstören guten Willen der Arbeitnehmer; 5.2.2 Zweite Phase: Geschäftsleitung findet Gewinnmaximierung sozial verantwortlich; 5.2.3 Dritte Phase: Gewinnmaximierung wird durch moralisierende Kampagne verteuert; 5.2.4 Vierte Phase: Gewinnmaximierung muss auf sozial akzeptierte Vorgehensweisen beschränkt werden; 5.3 KUHLES WIRTSCHAFTLICHE SITUATION, GESCHÄFTSLEITUNG, BETRIEBSRAT UND GEWERKSCHAFT; 5.4 MORALISCHE ARGUMENTE BEI KUHLE; 5.4.1 Erste Phase: Appell, dass am Heimatstandort solange wie möglich investiert werden muss; 5.4.2 Zweite Phase: Bei Ungewissheit ersetzt Vertrauen wirtschaftliche Kalkulation; 5.4.3 Dritte Phase: Geschäftsleitung nutzt Belegschaftsvertrauen, um Druck auszuüben; 5.4.4 Vierte Phase: Vertrauen in moralische Behandlung führt zu Übereinkunft; 5.5 WIE MORALISCHE ARGUMENTE BEI FERNLICH DIE ÖFFENTLICHKEIT AUFBRACHTEN UND WARUM DIES BEI KUHLE NICHT; NÖTIG WAR; 5.5.1 Warum Appelle an die Geschäftsleitung bei Kuhle wirkten und bei Fernlich nicht; 5.5.2 Warum moralische Agitation der Belegschaft bei Fernlich nicht wirkte und bei Kuhle nicht nötig war; 5.5.3 Warum moralische Agitation der Öffentlichkeit bei Fernlich wirkte und bei Kuhle nicht nötig war; 6 WIE INTERESSEN UND MORALISCHE ARGUMENTE SICH BEEINFLUSSEN; 6.1 WIE MORALISCHE ARGUMENTE INTERESSENVERFOLGUNG EINSCHRÄNKEN; 6.1.1 Erster Einflussmechanismus moralischer Argumente – Die „Gewissens-Mobilisierungsstrategie“; 6.1.2 Zweiter Einflussmechanismus moralischer Argumente – Die „Belegschafts-Mobilisierungsstrategie“; 6.1.3 Dritter Einflussmechanismus moralischer Argumente – Die „Öffentlichkeits-Mobilisierungsstrategie“; 6.1.4 Bedingungen und Erfolgsaussichten der drei Einflussmechanismen; 6.2 WIE MORALISCHE ARGUMENTE INTERESSENVERFOLGUNG ERMÖGLICHEN; 6.3 WIE INTERESSEN MORALISCHE ARGUMENTE EINSCHRÄNKEN; 6.4 WIE INTERESSEN MORALISCHE ARGUMENTE ERMÖGLICHEN; 7 WAS DIE MECHANISMEN DER BEEINFLUSSUNG VON INTERESSEN UND MORALISCHEN ARGUMENTEN ZUR FORSCHUNG BEITRAGEN; 7.1 SOZIOLOGISCHE ERKLÄRUNGEN WIRTSCHAFTLICHEN HANDELNS; 7.2 ÖKONOMISCHE ERKLÄRUNGEN WIRTSCHAFTLICHEN HANDELNS; 7.3 POLITÖKONOMISCHE ERKLÄRUNGEN VON STANDORTKONFLIKTEN; 7.4 MORAL ECONOMY: DIE BEDEUTUNG VON MORAL IM KAPITALISMUS; QUELLEN

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