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Die sachsen-anhaltische Landtagswahl vom 21. April 2002: Bürgervotum gegen das Tolerierungsbündnis von SPD und PDS

Das Ergebnis der Landtagswahl vom 21. April 2002 in Sachsen-Anhalt signalisiert ein klares Misstrauensvotum der Mehrheit der Wähler gegenüber dem bisherigen Regierungsbündnis von SPD und PDS. Aus bisher zum Teil unveröffentlichten Umfragedaten wird deutlich, dass sich die – auf eine... Full description

1st Person: Holtmann, Everhard
Source: in Zeitschrift für Parlamentsfragen : ZParl Vol. 34, No. 1 (2003), p. 41-60
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Type of Publication: Article
Language: German
Published: 2003
Keywords: research-article
Online: Volltext
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520 |a Das Ergebnis der Landtagswahl vom 21. April 2002 in Sachsen-Anhalt signalisiert ein klares Misstrauensvotum der Mehrheit der Wähler gegenüber dem bisherigen Regierungsbündnis von SPD und PDS. Aus bisher zum Teil unveröffentlichten Umfragedaten wird deutlich, dass sich die – auf eine defizitäre Leistungsbilanz im Schlüssel-Politikfeld Arbeitsmarkt und Wirtschaft zurückzuführenden – Popularitätseinbußen der von Ministerpräsident Reinhard Höppner geführten Landesregierung bereits im Sommer 2001 anbahnten; das Meinungsklima im Land kippte aber erst nach der Jahreswende 2001/2002 in eine ausgeprägte politische Wechselstimmung um. Die Niederlage der SPD konnte weder durch territoriale „Fluchtburgen" noch durch sozialstrukturell verankerte Bindungen ehemaliger Wähler abgefedert werden. Vielmehr sind die Verluste der Sozialdemokraten nahezu gleichmäßig über sämtliche Teilregionen und sozialen Gruppen verteilt. Neben dem Erfolg der FDP, die nach achtjähriger Abwesenheit mit einem zweistelligen Ergebnis in den Magdeburger Landtag zurückkehren konnte, ist bemerkenswert, dass es der „SchillPartei" nicht gelang, ihren Überraschungserfolg bei der Hamburger Bürgerschaftswahl von September 2001 in einem Flächenland zu wiederholen und das elektorale Erbe der DVU als Protestpartei anzutreten. 
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