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Demokratisierung und Freiheitsstreben: Die Perspektive der Humanentwicklung

In der Transitionsforschung besteht die Auffassung, dass Bevölkerungseinstellungen für die Konsolidierung von Demokratien wichtig sind, nicht aber für den Prozess der Demokratisierung. Diese Auffassung stellen wir aus der Perspektive der Humanentwicklung in Frage. Aus dieser Perspektive ist... Full description

1st Person: Welzel, Christian
Additional Persons: Inglehart, Ronald verfasserin
Source: in Politische Vierteljahresschrift : PVS : Zeitschrift der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft Vol. 46, No. 1 (2005), p. 62-85
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Type of Publication: Article
Language: German
Published: 2005
Keywords: research-article
Online: Volltext
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520 |a In der Transitionsforschung besteht die Auffassung, dass Bevölkerungseinstellungen für die Konsolidierung von Demokratien wichtig sind, nicht aber für den Prozess der Demokratisierung. Diese Auffassung stellen wir aus der Perspektive der Humanentwicklung in Frage. Aus dieser Perspektive ist Demokratisierung ein primär emanzipatorischer Vorgang, dessen Haupttriebfeder entsprechende emanzipatorische Kräfte in der Bevölkerung sein sollten. Wir messen diese emanzipatorischen Kräfte mit Freiheitspräferenzen und verwenden Daten aus den Wertestudien um zu zeigen, dass die Freiheitspräferenzen der Bürger in der Tat einen positiven Einfluss auf die demokratische Entwicklung ihres Landes haben. Kein anderer Faktor – weder ökonomische Entwicklung noch soziales Kapital – kann den Effekt der Freiheitspräferenzen auf die demokratische Entwicklung verdrängen. Daraus folgern wir, dass die Perspektive der Humanentwicklung das Augenmerk auf emanzipatorische Kräfte lenkt, die in der Transitionsforschung bislang vernachlässigt wurden. Much of the literature on democratic transitions presumes that mass attitudes are important for the consolidation of democracies but not for the process of democratization. We challenge this premise on the basis of human development theory. From the perspective of this theory, democratization is an emancipative achievement that should be fuelled by broader emancipative forces among the population. Using the Values Surveys we measure these emancipative forces by people's liberty aspirations, showing that mass liberty aspirations have a causal effect on a society's democratic development. No other factor, not GDP°apita and not social capital, can explain away the effect of liberty aspirations on democratization. We conclude that human development theory illuminates emancipative forces in democratization that have so far been neglected. 
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